Unser Basislager in Ruoms

Tagebuch einer Ardèche-Tour

Endlich, endlich haben wir es geschafft. Die Ardèche-Tour ist zustande gekommen.
Zusammen mit unseren Freunden von Invia sind wir am Montag 19. Mai mit dem Bus nach Ruoms an der Ardèche gefahren. Schon als wir diesen Fluss auf der Fahrt das erste mal sehen, jauchzen alle vor Freude. Er hat gut Wasser und die Farbe des Wassers ist grün. Vorfreude kommt auf.
Da es schon Abend ist, stellen wir schnell die Zelte und dann geht es ab in Restaurant. Der Empfang ist französisch herzlich und das Essen ist französisch gut. Wir wissen gleich, hier bleiben wir.

 

1. Kanutour Ardèche Strecke Vogue - Ruoms

Am nächsten Tag können wir es kaum erwarten die Boote aufzublasen und loszufahren. Die Strecke von Vogue bis nach Ruoms zurück zu unserem Zeltplatz erscheint uns ideal. Vogue ist ein kleines, hübsches Städchen mit einer guten Einbootstelle. Gleich nach dem Start erwartete uns schon die erste Stromschnelle. Ein wenig später wir des dann schon  richtig schwierig. Ein Brückenpfeiler steht mitten in der Strömung und die Durchfahrt ist eng und es hat hohe Wellen. Dani meistert die Fahrt ohne Probleme. Dann entschliesse ich mich, diese Stelle  zuerst alleine, mit leerem Boot zu befahren. Ich fahre bewusst durch die höchsten Wellen, doch oh Schreck, ich schwimme wieder einmal. Das Wasser ist nicht allzu kalt, no Problem.
Zusammen mit Rolf meistere ich dann diese Stelle auf einer etwas anderen Linie auch ohne Probleme.
Auf der weiteren Fahrt kommen wir an ein Wehr, die Bootsrutsche ist jedoch, wegen des relativ hohen Wasserstandes nicht befahrbar. Wir treideln die Boote.
Kurz nach dem Wehr kommt Balazuc ein malerischer Ort. Die Häuser erscheinen wie an den Fels geklebt. Wir ziehen unsere Boote an Land und machen einen Rundgang. Nach dem Rundgang gibt es noch einen Kaffee im Restaurant des örtlichen Bootsverleihers.
Nach Balazuc beginnt eine Schluchtstrecke und die Schwierigkeiten nehmen etwas zu. Alles in allem meistern wir die Strecke bis Ruoms ohne Probleme. 
Mitten in Ruoms versperrt uns nochmals ein Wehr die Fahrt. Nach genauer Besichtigung beschliessen wir das Wehr über die Bootsrutsche zu befahren. Was auch problemlos gelingt. Auf der restlichen Strecke bis zu unserem Campingplatz passieren wir die Mündungen des Baune und des Chassezac.
Müde aber frohen Mutes erreichen wir den Zeltplatz. Für Paul ist der Tag noch nicht ganz vorbei. Er schwingt sich aufs Velo und fährt zurück nach Vogue, um den Bus zu holen. Nach kurzer Zeit ist er zurück. Wir beginnen zu kochen es gibt Spaghetti mit Tomatensauce und Landwein aus dem Ardèche-Gebiet.

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